Über Richard Zoozmann
Wenn ich gewahre das beste Weib,
Kaum kann ich die Sehnsucht bezwingen,
Eng an mich zu drücken den teuern Leib
Mit Armen, die fest ihn umfingen.
Zum Sprunge bin ich oft bereit,
Wenn vor mir die Holde ich sehe;
Und sah es die Welt, mir schüf es kein Leid,
Mir schafft ja die Minne nur Wehe.
Und wahrlich, nicht länger hielt ich an,
Der Sprung war geschehn, sobald ich nur kann –
Und fürcht ich die Welt nicht, ich fürchte doch sie:
Sie tät mich in Acht und in Bann!
Posted on: 22nd of April 2010 in 12. Jahrhundert | | Kommentare deaktiviert